Der Aufreger des Monats Mai

Wir haben einen Mandanten, den wir nun schon seit über 2 Jahren vertreten. Besser gesagt: die ganze Familie. Der Mandant hat zwei Kinder und eine Frau. Dies ist einer unser schlimmsten Dauer-Fälle. Insgesamt haben wir jetzt 41 (!) Akten für die Familie angelegt. So langsam ist der Fall etwas für die Presse. Heute berichten wir erst einmal hier im Newsletter darüber.

Zuletzt hat der Mandant erneut an einem Tag fünf Sanktionsschreiben bekommen (Anhörungen und Sanktionsbescheide bis zu 100%). Die gesamte Familie leidet extrem unter den rechtswidrigen Sanktionen.

Die Besonderheit des Falls:

Alle 30%, 60% und 100 % Sanktionen der letzten Monate/Jahre (ca. 10 – 15 Stück) waren ausnahmlos rechtswidrig. Wir haben alle Verfahren gewonnen. Das  Jobcenter musste auf unsere Intervention hin sämtliche Bescheide aufheben bzw. zurücknehmen. Dies betrifft Widerspruchs und Eilverfahren gleichermaßen. Die Behörde macht immer wieder den selben Fehler.

So einen extremen Fall von Behördenversagen haben auch wir in unserer langjährigen Praxis selten.

Wir haben den Verdacht, dass die betreffende Mitarbeiterin beim Jobcenter schlicht überfordert ist. Wie erklärt es sich sonst, dass man immer wieder den gleichen (formalen) Fehler macht, obwohl die Rechtsanwälte des Betroffenen dies mehrfach schriftlich erklärt haben.

Leider leidet die Familie unter der Belastung sehr. Zahlreiche Bitten, dass die Sachbearbeiter gewechselt werden, bleiben leider fruchtlos. Leider gibt es keinen Anspruch auf einen Sachbearbeiterwechsel.

Haben Sie auch Probleme mit Sanktionen? Oder andere Probleme – Dann kontaktieren Sie uns.